IMMOBILIENKAUF IN DER TÜRKEI

Ist es nicht verlockend, die Vorstellung eine Immobilie in der Türkei sein Eigen nennen zu können?
Jedoch darf man nicht die Risiken eines Immobilienkaufes aus den Augen verlieren.
Gerade in den Ferienregionen, wo die Nachfrage am Größten ist, warten Heerscharen von windigen Maklern, so genannten „Freunden“ und Ausgefuchsten Verkäufern nur darauf, euphorischen Ausländern etwas anzubieten.
 
SCHRITTE ZUM SICHEREN IMMOBILIENKAUF
 
1. Kaufen sie nur, was sie selbst gesehen haben. Verlassen sie sich nicht auf
 

Fotos oder Videos.        

2.     Überprüfen sie das TAPU (Grundbuch) nach Eigentumsverhältnissen und ob Hypotheken bzw. Vermerke eingetragen sind.

3.     Erkundigen sie sich bei der Gemeinde nach Umbaumöglichkeiten.

4.     Lassen sie sich im Falle eines Vertrages in türkischer Sprache diesen von einem staatlichen Dolmetscher übersetzen und beurkunden.

5.     Prüfen sie, ob es Gesetze über Nutzungsbeschränkungen  der Immobilie gibt.

6.     Kaufen sie nur bei staatlich zugelassenen Firmen!

 

ANFALLENDE KOSTEN

1.€ 50,-- bis € 250,-- für die Beantragung  der    Grundbuchübertragung bei  dem Grundbuch- und     Katasteramt.       

Die Summe   ist abhängig von der Gemeinde und der Immobilie.)

2.     3%  des Marktwertes der Immobilie als Grunderwerbssteuer .

3.     € 50,-- Bearbeitungsgebühr beim Grundbuchamt.

4.     € 50,-- Gebühren für den Dolmetscher.

5.     € 50,-- bis € 300,-- für die Anmeldung von   Strom und Wasser.

(Die Summe ist abhängig von der Gemeinde und der Immobilie.)

6.     Ca. € 20,--bis € 50,--  für eine Erdbebenpflichtversicherung

( Die Summe ist abhängig von der Immobilie)

 

DAS TAPU

 

Für jede Immobilie in der Türkei gibt es

 ein TAPU ( Grundbuchblatt ), das über den

 jeweils aktuellen Rechtstitel Auskunft gibt In der Türkei wird der Grundbesitz, staatlich, durch eine

Grundbucheintragung 

 auf den Namen des Eigentümers geregelt

Das Grundbuchamt überprüft  über eine

 Zentrale Behörde in Izmir, ob die Immobilie           

an einen Ausländer übertragen werden darf.

Nach der Genehmigung steht der

Grundbuchübertragung nichts mehr im Weg.

Bei der Übertragung einer Immobilie an einen

Ausländer muss ein staatlich geprüfter

Dolmetscher anwesend sein.

Ein Ausländer hat die Möglichkeit einer Person seines Vertrauens eine „Notarielle Vollmacht“ zur Grundbuchüberschreibung zu übertragen. Die Kosten dafür betragen

ca. € 80,-- für den Notar und € 50,-- für den staatlich geprüften Dolmetscher.